Vorstand Andreas Kunze geht in den Ruhestand

 

Andreas Kunze verabschiedet sich in den Ruhestand

Insgesamt 28 Jahre war Andreas Kunze bei der Sächsischen Wohnungsgenossenschaft Chemnitz eG tätig, mehr als 25 davon als als Mitglied des Vorstandes. Am 30.06.2020 wurde er von den Mitarbeitern der SWG in seinen verdienten Ruhestand verabschiedet. 

1995 wurde er als Vorstandsmitglied mit den Verantwortungsbereichen Altschulden, Technik und Grundstücksverkehr berufen – eine zum damaligen Zeitpunkt enorme Herausforderung. Der damals zu großen Teilen marode Gebäudebestand musste zügig saniert und modernisiert werden. Andererseits ging es um die Bewältigung der auferlegten Altschulden, die bei der SWG so hoch waren, wie bei keiner anderen Genossenschaft in Sachsen. Es war somit eine existenzielle Frage für den Fortbestand der Genossenschaft.

Letztlich konnte die SWG, auch und besonders unter der Federführung von Andreas Kunze die erforderlichen Vorgaben erzielen und erhielt die zum Überleben zwingend erforderliche Altschuldenentlastung in den 2000er Jahren. Auch die Sanierung und Modernisierung des Gebäude- und Wohnungsbestandes wurde mit Investitionen in vielen Millionen Euro parallel zur Altschultproblematik ab 1995 umgesetzt.

Mit der einsetzenden Abwanderungswelle nach der Jahrtausendwende war klar geworden, dass es nicht mehr reichte, Wohnungsbestände zu entwickeln und auf dann auf neue Genossenschaftsmitglieder zu “warten”. Es galt, eine moderne Vertriebsorganisation gepaart mit einem schlagkräftigen Marketing aufzubauen. Diese Bereiche übernahm er gleichzeitig mit seiner zusätzlichen Position als Vorstandssprecher im Jahr 2014.

Nun also geht Andreas Kunze in den wohlverdienten Ruhestand. Langweilig wird es ihm wohl nicht werden. Er möchte sich Zeit nehmen, um mit den beruflichen Weggefährten, die seinen Weg seit fast drei Jahrzehnten in der Sächsischen Wohnunsgenossenschaft Chemnitz eG begleitet haben über Vergangenes und Zukünftiges zu plaudern. Am liebsten bei einer guten Flasche Wein.

Das Team der SWG bedankt sich bei Andreas Kunze für fast 30 Jahre und wünscht ihm für seine Zukunft alles erdenklich Gute.